CORONA: Das kommt ab Oktober auf Ihr Unternehmen zu!

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Alter Wein in neuen Schläuchen, so lässt sich vereinfacht zusammenfassen, was durch den Bundesarbeitsminister jüngst als Entwurf für eine Corona-Arbeitsschutzverordnung vorgelegt wurde.

Minister Heil hat angekündigt, diese „neuen“ Regeln zum 01.10.2022 für die Unternehmen in Kraft setzen zu wollen. Nachfolgend haben wir in KI aktuell für Sie die derzeit vorgesehenen Regelungen auf dem Stand des Referentenentwurfes vom 24.08.2022 zusammengefasst und bewertet.

1. Gefährdungsbeurteilung erstellen

Auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung soll der Arbeitgeber ab Oktober wieder „… in einem betrieblichen Hygienekonzept die erforderlichen Schutzmaßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen.” (§ 2 Abs. 1 Corona-ArbSchV Entwurf).

Hier können Sie also auf alt bewährtes aus Ihrem Unternehmen aufsetzen. Soweit Sie Hygienekonzepte nicht immer noch in Kraft gesetzt haben, können Sie diese aktualisieren und wieder in Kraft setzen. Die BeraterInnen von KUECK Industries begleiten Sie in gewohnter Weise dabei. Sprechen Sie uns bitte an.

2. Folgende Maßnahmen müssen Sie berücksichtigen

Die „neue“ Corona-ArbSchV schreibt vor, dass Sie in Ihrem Hygienekonzept auf der Basis der Gefährdungsbeurteilung folgende Maßnahmen (§ 2 Abs. 2 Corona-ArbSchV Entwurf) berücksichtigen:

– Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern

– Sicherstellung der Handhygiene

– Einhaltung der Hust- und Niesetikette

– Verminderung von Kontakten

– infektionsschutzgerechtes Lüften von Innenräumen

Haben Sie diese Aspekte nicht in Ihrem Hygienekonzept in geeigneter Weise verankert, wird eine Anpassung notwendig werden. Ihre BeraterInnen von KUECK Industries helfen gerne weiter.

3. Homeoffice ermöglichen

Als Arbeitgeber müssen Sie ab dem 01.10.2022 nach derzeitigem Entwurfsstand wieder ermöglichen, geeignete Tätigkeiten in Ihrer Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen (§ 2 Abs. 3 Corona-ArbSchV Entwurf).

4. Maskenpflicht, wenn erforderlich

Sofern die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass bei Unterschreitung des Mindestabstands von 1,50 Metern oder bei tätigkeitsbedingten Körperkontakten oder bei gleichzeitigem Aufenthalt mehrerer Personen in Innenräumen technische und organisatorische Schutzmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten nicht ausreichen, muss der Arbeitgeber seinen Beschäftigten geeignete Masken (MNS oder FFP2) bereitstellen. Diese Masken sind dann von den Beschäftigten zu tragen (§ 2 Abs. 4 Corona-ArbSchV Entwurf).

5. Hygienekonzept bekannt machen

Als Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten das betriebliche Hygienekonzept „… in geeigneter Weise in der Arbeitsstätte zugänglich zu machen …” (§ 2 Abs. 5 Corona-ArbSchV Entwurf). Wir von KI aktuell empfehlen Ihnen den Aushang, die Bekanntmachung im Intranet, den internen Newsletter oder auch die persönliche Unterweisung. Wichtig ist, dass Sie das Konzept nachweisbar bekannt gemacht haben.

6. Test bereitstellen

Als Arbeitgeber müssen Sie nach diesem Entwurf den Beschäftigten zweimal in der Woche einen kostenfreien Test durch ein In-vitro-Diagnostika (geeigneter Schnelltest mit Zulassung) anbieten (§ 3 Abs. 1 Corona-ArbSchV Entwurf).

Achtung: Den Nachweis über die Beschaffung oder eine Vereinbarung mit Dritten zur Durchführung von Tests müssen Sie bis zum 07.04.2023 aufbewahren (§ 3 Abs. 2 Corona-ArbSchV Entwurf).

7. Impfung während der Arbeitszeit fördern

Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten das Impfen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 während der Arbeitszeit zu ermöglichen und zu fördern. Im Rahmen der Unterweisung hat er die Beschäftigten über entsprechende Gesundheitsgefahren und die mögliche Schutzimpfung aufzuklären (§ 3 Corona-ArbSchV Entwurf). Ihre BeraterInnen von KUECK Industries helfen gerne weiter.

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